Unsere Bemusterung in Kürten

Gestern und heute hatten wir unsere Bemusterung im Werk von Nordhaus in Kürten.

Um das wichtigste vorab zu sagen - wir gingen mit einem SEHR GUTEN Gefühl aus dieser Bemusterung.

Der angebotene Standard von Nordhaus hat unsere Erwartungen übertroffen und wir wurden nicht mit "bösen Überraschungen" oder "versteckten Kosten" konfrontiert. Mehrpreise wurden durch unseren Projektleiter Hr. Köhler immer ganz klar (auch in der Höhe) benannt und erklärt.

 

Natürlich wurde im Rahmen der Bemusterung wirklich auf vieles eingegangen.

Ich werde hier aber nur die wichtigen und für unser Haus relevanten Punkte aufgreifen, ansonsten sprengt das doch ein wenig den Rahmen (denn ein Gespräch von 1 1/2 Tagen kurz und knapp zusammenfassen ist wirklich nicht so einfach...)

Der Empfang in Kürten wurde wirklich sehr nett und liebevoll für uns hergerichtet.

 

Die Räumlichkeiten für die Bemusterung befinden sich im Dachgeschoss und sind doch recht klein und übersichtlich gehalten, für das leibliche Wohl war bestens gesorgt (man sieht einen kleinen Teil auf dem dritten Foto ;-).

Zu Anfang wurden zum Beispiel die Fenster besprochen: welche Fenster werden mit Mittelsteg gewählt, welche ohne. Welche Fenster sollen geöffnet werden können, welche nicht. Sollen noch Fenster verändert werden?

Dann haben wir die Fensterfarbe festgelegt - unsere Fenster bleiben alle, so wie bereits im Angebot ausgewählt, anthrazit. Ebenso haben wir die Fensterbänke außen und die Rolladen bzw. Raffstores anthrazit gewählt.

 

Außerdem haben wir die Dachziegel und Regenrinnen besprochen.

Das Haus bekommt ganz "klassisch" und unspektakukär ein schwarze (bzw. dunkelgraue) Dachziegel, so wie wir es auch in dem Angebot schon geplant hatten. Die Regenrinnen und Fallrohre werden, so wie man sie bei anderen Häusern auch kennt, silber.

Bevor es weiter zur Elektrikplanung überging gab es erstmal eine Mittagspause.

Hierzu wurden wir von Nordhaus zum Mittagessen ins örtliche Restaurant "Gut Hungenbach" eingeladen.

Das Ambiente war wirklich sehr schön und das Essen war ausgezeichnet und lecker! Danke nochmals für die Einladung.

Gut gesättigt und mit reichlich Energie versorgt ging es an die Elektroplanung.

Da mein Verlobter und ich uns im Vorfeld bereits zusammengesetzt hatten und grobe Vorstellungen zu Anzahl und Platzierung der Steckdosen und Schalter hatten, ging die Planung recht zügig vonstatten.

Auch hier muss man erwähnen, dass der Standard von Nordhaus für zB. die Anzahl der Steckdosen recht großzügig gewählt ist, sodass man da nicht unbedingt aufbemustern muss (fürs Wohnzimmer zB. zwei Doppel- und fünf Einzelsteckdosen, zwei Brennstellen mit zwei Wechselschaltungen, eine Außensteckdose mit Ausschaltung und Kontrolle für die Terrasse - und in dem Ausmaß verhält es sich bei den anderen Räumen ähnlich).

Die Planung der Elektrik für die Küche entnahm der Elektriker aus unserer geplanten Küche und des Installationsplans.

 

Die Steckdosen und Schalter bleiben standardmäßig weiß (auf den Fotos sind das die abgebildeten weißen Schalter und Steckdosen unten links) - weiteres dazu nach der Bemusterungsbestätigung.

Nach der Elektroplanung gab es eine kleine Führung durch die Produktionshallen und das Musterhaus-Bungalow.

Wir bekamen außerdem das Angebot der Produktion einen erneuten Besuch abzustatten, wenn sich UNSER Fertighaus in der Produktion befindet - das Angebot werden wir sicherlich annehmen!

Leider war an dem Tag kein Haus/keine Wand in der Produktion, aber ein bereits fertiges Haus stand "abholbereit" in der Halle. Auf jeden Fall war es interessant zu sehen wo unser Haus bald produziert wird! (alles sehr familiär und wirklich viel Handarbeit)

Dann kam es zu einem (für uns) sehr spannenden Teil - die Auswahl der Haustür.

Wir hatten uns schon länger (vor allem durch die rote Haustür des Musterhauses in Frechen) auf eine rote Haustür fixiert, dachten aber immer, dass eine solche Farbe bestimmt mit einer Aufbemusterung verbunden sei.

Zu unserer Freude konnten wir das für uns "schönste" Haustürmodell von KeraTür ohne Aufpreis in der Farbe "rubinrot" wählen.

Am zweiten Tag der Bemusterung folgte der für uns schwierigste Part der Bemusterung - die Auswahl der Treppe.

Die Treppen bekamen wir am ersten Tag bereits gezeigt und hatten dann quasi eine Nacht "Bedenkzeit", da wir uns am ersten Tag nicht wirklich auf eine Treppe einigen konnten.

Klar war für uns - es MUSS eine Treppe aus Eiche sein - und am liebsten eine offene Wangentreppe.

 

Leider gab der Standard von Nordhaus da nicht wirklich etwas für unseren Geschmack her.
Die Standardtreppen bei Nordhaus sind leider alle aus anderen Holzarten als Eiche - damit können und wollen wir uns einfach nicht arrangieren. Was blieb uns also übrig? Richtig - wir mussten hier aufbemustern.

Wir sprechen bei der von uns ausgesuchten Treppe (oben im Bild ist unser ausgesuchtes Treppenmodell in Eiche) von einem Mehrpreis von ~1400€.

Wir haben außerdem die Farbe der Photovoltaikanlage bzw. der Photovoltaik-Paneele besprochen. Standardmäßig sind diese blau. Passend zu unserem dunklen Dach bekommen wir aber schwarze Photovoltaik-Paneele.

 

Eine Änderung gibt es in der Lüftungsanlage. Geplant war eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Lüftungsgittern an der Außenfassade. Diese fand ich aber so (sorry ;-) hässlich, dass die Lüftungsanlage jetzt doch in eine Variante mit Split-Gerät geändert wurde. Somit fallen die Lüftungsgitter weg. Außerdem ein wichtiger Aspekt - das hierfür vorgesehene Gerät im Technikraum von Vaillant wird nun kleiner und wir sparen dementsprechend viel Platz ein (für zB. eine Tiefkühltruhe o.ä.).

 

 

Zu allen Themen wurde uns parallel alles sehr anschaulich über Fotos gezeigt und erklärt.

Generell war die Bemusterung sehr verständlich und alle Fragen konnten geklärt werden.

Auch unser Projektleiter Hr. Köhler hat sich wirklich viel Mühe gegeben und einiges an Geduld mitgebracht - wobei wir aber wohl doch ein relativ entspanntes und gut vorbereitetes Bauherren-Paar waren. ;-)

 

 

Der weitere Ablauf ist jetzt wie folgt: am 20.05. wurde bereits der Auftrag für das Bodengutachten durch Nordhaus rausgegeben. Parallel wurde die Statik durch Nordhaus beauftragt.

Sobald das Bodengutachten vorliegt wird es an das Bauunternehmen weitergegeben, welche sich um die Bodenarbeiten und die Bodenplatte kümmert - und dann kann der Bau der Bodenplatte quasi starten.

Außerdem müssen wir als Bauherren uns jetzt zeitnah um die Beantragung der Hausanschlüsse für Wasser, Strom, Internet usw. kümmern und natürlich für Baustrom und Wasser für die Baustelle.

 

Hr. Köhler gab uns außerdem den kleinen Funken Hoffnung, dass das Haus vielleicht schon dieses Jahr gestellt wird - was natürlich super wäre! Wir sind gespannt......

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