Achterbahn der Gefühle!

Ihr habt lange nichts mehr von uns gehört - das soll sich mit dem heutigen Blogeintrag ändern und wir bringen euch auf den aktuellen Stand unseres Hausbaus.



Wie der Titel des Blogeintrags schon verrät - wir hatten in letzter Zeit einige Höhen und „Tiefen“.

Die Stimmung ist angespannt, denn wir müssen uns noch um einige Angelegenheit kümmern, bevor unsere Haus im November gerichtet werden kann.



Fangen wir mit der Straßensperre an, ein Thema, an das wir während des bisherigen Hausbaus so gar nicht gedacht haben.

Da Nordhaus eine Straßensperre der Baustelle nicht anbietet, mussten wir ein externes Unternehmen hierfür beauftragen.

Weil unser Grundstück ja ein Eckgrundstück ist und besonders eine der beiden anliegenden Straßen recht eng ist, kommen wir im eine Vollsperrung nicht herum.

Bevor aber überhaupt irgendein Unternehmen unsere geplante Straßensperre in Auftrag nehmen kann, muss diese zuerst von der Stadt, dem Ordnungsamt und dem Straßenverkehrsamt genehmigt werden. Das waren gefühlte tausend Unterlagen, die da per E-Mail Verkehr hin- und hergeschickt wurden.

Als uns dann alle nötigten Genehmigungen vorlagen, bekamen wir das erste Angebot rein - das lag bei knapp 2500€.

Wir entschlossen uns dann, noch bei einem weiteren, lokalen Unternehmen anzufragen. Das Angebot hier war ca. 1000€ günstiger, weshalb wir uns für dieses Angebot entschieden.


Ein weiteres Thema - der Anschluss ans Trinkwasser und die hierfür erforderlichen Tiefbauarbeiten.

Das lief eigentlich die ganze Zeit mehr oder weniger im Hintergrund, denn den Antrag hierfür haben wir schon vor ein paar Wochen, in Kombination mit dem Antrag für Strom, an den Grundanbieter gesendet.

Hier lag dann vor ein paar Tagen der Vertrag im Briefkasten. Ein Exemplar mussten wir als Bauherren ausfüllen, das andere (für den internen Anschluss ans Trinkwasser) das Subunternehmen von Nordhaus, welches diese Aufgaben bei uns ausführt.

Eine (bisher) recht unkomplizierte Angelegenheit also.


Entgegengesetzt zum TRINKwasser müssen wir uns natürlich auch um den Anschluss ans ABWASSERsystem kümmern. Hier musste ebenfalls ein externes Unternehmen beauftragt werden.

Schwierig hierbei ist halt immer, dass man sich mit den ganzen Gewerken so gar nicht auskennt und teilweise vor lauter Bäumen den Wald nicht sieht, denn Anbieter gibt es meist einige.

Zum Glück haben wir bereits guten Kontakt zu unseren zukünftigen Nachbarn. Da diese uns bereits ein paar Schritte des Hausbaus voraus sind, stehen sie uns immer mit ihren Erfahrungen zur Seite.

So war es dann auch bei dem Unternehmen für die Entwässerung, dieses wurde uns nämlich von unserem Nachbarn empfohlen.

Bei der Beauftragung für die Entwässerung kam es auch zu einigen Schwierigkeiten, da dem Abwasser-Unternehmen unserer vorliegenden Unterlagen für die Bestimmung der Abwasserkanäle etc. nicht ausreichten.

Da mussten wir dann einige Unterlagen nachfordern.

Ansonsten ist das Thema Abwasser seit heute auch geklärt - denn heute Abend haben wir das Angebot hierfür per E-Mail erhalten. Wichtig ist jetzt noch, dass wir auch einen zeitnahen, wie uns telefonisch versicherten, Termin erhalten. Denn Nordhaus setzt voraus, dass der Anschluss ans Abwasser vor der Hausrichtung bereits erfolgte.


Und was uns dann wirklich den allerletzten Nerv raubte und uns große Enttäuschung brachte?

Gestern kam der Anruf unseres Projekleiters, dass der Stelltermin des Hauses verschoben werden müsse, da Nordhaus es zeitlich nicht schaffen werde.

Verschoben werden solle der Termin auf die Woche danach - leider bin ich da aber eine Woche auf Fortbildung in Essen.

Ich war also nicht begeistert davon, da ich beim Richttermin natürlich dabei sein möchte! Außerdem bekommt genau in der Woche unser Nachbar seine Garage geliefert - das könnte zu Platzproblemen auf der Straße führen... Lange Rede, kurzer Sinn - Nordhaus hatte heute morgen eine Sitzung, in der sie unsere Situation besprochen haben.

Gegen Mittag kam dann ein erneuter Anruf - Stelltermine bleiben weiterhin der 12. und 13.11.19 - da ist uns dann natürlich ein riesen Stein vom Herzen gefallen! 

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Kommentare: 1
  • #1

    Mario Blöser (Montag, 04 November 2019 11:50)

    Der ganz normale Wahnsinn beim Hausbau...hab ich auch gelernt mittlerweile. Viel Erfolg weiterhin! :)